Ein Autokauf verschlingt einiges an Geld, aber man kann sparen, wenn man klug verhandelt. Hierzu muss man sich als erstes überlegen, welche Summe die persönliche Schmerzgrenze erreicht. Von diesem Betrag sollte man keineswegs abweichen, schließlich hat man seine Gründe, warum man nur diesen Betrag ausgeben möchte. Steht man vor einem potentiellen Verkäufer und die Besichtigung des Autos und die Probefahrt haben überzeugt, beginnt das Verhandeln. Wie viel man höchstens ausgeben möchte, verrät man nicht.
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Bei einem Händler ist es wichtig sich im Vorfeld informiert zu haben, welchen Preis die Konkurrenz anbietet und wie es insgesamt auf dem Markt aussieht. In Bezug auf die Rechercheergebnisse legt man sich seine Preisvorstellung fest. Dabei realistisch zu bleiben, ist allerding notwendig, zwischen 12% und 20% Ersparnis sind aber drin. Zuerst sollte aber der Händler sein Angebot unterbreiten. Falls er bei der direkten Nachfrage beginnt vom Thema abzuweichen, fordert man ihn bestimmt aber höflich auf, einen Preis zu nennen. Ein selbstsicheres und entschiedenes Auftreten ist enorm wichtig, denn der Händler möchte Geld verdienen, gerade als Barzahler mit klaren Preisvorstellungen ist man hier im Vorteil. Außerdem ist es geschickt, ein Pokerface aufzusetzen, selbst wenn man mit einem Verhandlungsergebnis sehr zufrieden ist. Hat der Händler ein Angebot gemacht, verrät man seinen maximal reduzierten Preis, den man für das Fahrzeug zahle möchte. So hat man noch etwas Spielraum, um dem Verkäufer entgegenzukommen. Man kann dabei ruhig behaupten, dass das Auto nicht ganz den Vorstellungen entspricht oder ähnliches. Ist man an einem Punkt angelangt, bei dem der Verkäufer seinen Preis festgelegt hat, nach dem man mit ihm stur und unerbittlich verhandelt hat, geht man dazu über ein paar Extras herauszuschlagen, beispielsweise ein Autoradio mit CD-Funktion. Meist gehen Händler darauf ein, haben sie doch schon schwer die Hoffnung, das Auto für gutes Geld verkauft zu haben. Denn verdienen wird er ohnehin trotz der Preisverhandlung am Fahrzeug. Hat man sich geeinigt ist es sehr wichtig, alle Vereinbarungen im Kaufvertrag festhalten zu lassen. Eine Begleitung beim Autokauf ist immer sinnvoll als Zeuge und moralischer Beistand. Ist es eine gemeinschaftliche Anschaffung, sollte man sich zuvor über den Preis und die Verhandlungsmethode absprechen, damit man vor dem Verkäufer an einem Strang zieht.
Kauft man ein Fahrzeug bei Privatleuten, macht verhandeln ebenfalls Sinn. Ebenfalls muss man den obersten Preis festlegen, den man bereit ist auszugeben. Trotzdem muss man recherchieren, welchen Wert das gewünschte Fahrzeug in etwa auf dem allgemeinen Markt besitzt, um eine vernünftige Orientierung zu haben. Unrealistische Preisvorstellungen werden keine Chance haben.
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Nachdem man sich mehrere Gebrauchtwagen oder auch schöne Oldtimer angesehen hat (mit Inaugenscheinnahme und Probefahrt) geht man zu dem Anbieter, dessen Fahrzeug am meisten überzeugt hat. Die Verhandlungsbasis ist häufig schon bekannt. Klar und deutlich macht man dem Verkäufer sein eigenes Angebot. Dabei geht man ruhig etwas tiefer, als was man tatsächlich als angemessen empfindet. Dabei kann man gut auf ein paar Mängel oder fehlende Autoteile hinweisen, die vielleicht gar nicht störend sind, aber trotzdem als Argument gelten können (klein Beulen, Lackkratzer und natürlich tatsächlich überholungsbedürftige Punkte). Am Ende kann man sich meist als Käufer und Verkäufer irgendwo in der Mitte treffen, so dass beide Parteien zufrieden sind, vor allem wird ein Verkäufer darauf eingehen, wenn man das Geld in Bar dabei hat und bereit ist, den Kauf sofort abzuwickeln. Ein Kaufvertrag ist natürlich unumgänglich und sollte sorgfältig abgeschlossen werden.