Auch wenn man sich mit dem Thema eigentlich nicht auseinandersetzen möchte, bekommt man Werbung von den Clubs und wird sich dadurch zwangsläufig damit befassen. Ein Automobilclub vertritt zum einen die Interessen der Autofahrer, zum anderen bietet er ein umfassendes Angebot an Serviceleistungen. Je nachdem, wo man mit seinem Fahrzeug unterwegs ist, sollte man sich also überlegen, welchem Automobilclub man beitreten möchte. Es lohnt sich also in jedem Fall, die verschiedenen Automobilclubs miteinander zu vergleichen, um den richtigen Club herauszufinden
Wenn man mit dem Pkw viel im Ausland unterwegs ist und befürchtet, dass man sich von dort im Fall eines Unfalls abholen lassen muss, sollte einen Automobilclub wählen, der international arbeitet. Die Leitungen eines Automobilclubs umfassen auch Versicherungen und Tipps und Tricks rund um Urlaub und Pkw-Anschaffungen.
In der Regel erhält man diese Informationen jedoch erst dann, wenn man im jeweiligen Automobilclub Mitglied ist und auch Beitrag zahlt. Dieser kann von Club zu Club differieren, sodass man die Automobilclubs auch hinsichtlich des Mitgliedsbeitrags vergleichen sollte. Auf diese Weise kann man etwas Geld sparen. Allerdings sollte der Mitgliedsbeitrag mit den Leistungen des Automobilclubs zusammenpassen.
Die Geschichte der Automobilclubs reicht zurück bis ins 19. Jahrhundert. Da wurde der erste Automobilclub wurde am 12.11.1895 in Frankreich gegründet. Der erste Automobilclubs Deutschland wurde am 30.09.1897 gegründet. Zu den Gründervätern zählten Carl Benz, Gottlieb Daimler und Rudolf Diesel. Dieser Automobilclub ist jedoch nicht mehr existent. Der älteste heute noch arbeitende Automobilclub ist der königlich württembergische Automobilclub. Er wurde 1899 von Robert Bosch, Gottlieb Daimler und Wilhelm Maybach gegründet. Wer ein Auto fährt, sollte Mitglied in einem Automobilclub sein. Damit kann man sich sicher sein, im Schadensfall abgeschleppt zu werden und auch eine empfehlenswerte Werkstatt zu finden. Die Mitgliedschaft in einem Automobilclub ist jedoch nicht verpflichtend.